Blumen sprechen eine eigene Sprache

Blumengeschenke macht man an Geburtstagen, Gedenk- und Feiertagen, zu Hochzeiten und eben auch im Trauerfall. Ähnlich wie bei der Musikauswahl macht es Sinn, sich an die Lieblingsfarben oder Lieblingspflanzen des Verstorbenen zu erinnern und diese für die Dekoration oder als Grabbeigabe auszuwählen. Wir arbeiten seit vielen Jahren mit dem Blumenhaus Bienert sehr gut zusammen, aber auch gerne mit dem Blumenhaus Ihrer Wahl.
Wenn Sie eine Anregung benötigen, kann die folgende Zusammenstellung hilfreich sein, die sich auf die Symbolkraft von Blumen bezieht.

So symbolisiert die blaue Blume Leben und Tod. Sie steht für die Vergangenheit und Gegenwart, für Körper und Seele, für Sehnsucht und Liebe und für die Unendlichkeit.

Die Anemone ist die Blume der Winde. „Anemos“ bedeutet Wind/Windhauch. Die Legende sagt, die Anemone sei aus den Tränen der Aphrodite entstanden, als sie den Tod ihres geliebten Adonis beweinte.

Die Chrysantheme wird mit der Erinnerung verknüpft. Sie gilt als das Symbol des einfachen Daseins, als goldene Blume aus dem Land der aufgehenden Sonne und als Zierde des Herbstes. Zu Allerheiligen und Allerseelen werden die Gräber traditionell mit ihr geschmückt.

Im Mittelalter war die Nelke ein Symbol für die Gottesmutter Maria. Die Nelke steht wie die Rose symbolisch für die Liebe über den Tod hinaus.

Die Symbolpflanze der Königswürde, die Lilie, wurde schon seit dem frühen Altertum als Sinnbild der Reinheit und Unschuld gebraucht. Lilien strahlen mit ihrer edlen und majestätischen Schönheit, wie man es außer ihnen nur noch Rosen und dem Lotos zuschreibt. Ihr Maß an Schönheit wurde sogar als überirdisch wahrgenommen.

In der Antike war die Rose wegen ihrer Schönheit, Vergänglichkeit und ihres Duftes der Liebe und in der griechischen Mythologie dem „Land der Seligen“ zugeordnet. Sie war sowohl der griechischen Liebesgöttin Aphrodite als auch der römischen Venus geweiht. Die Rose gilt in vielen verschiedenen Kulturen der Welt als das Symbol der Liebe.